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Montag, 13. Juli 2015

Mal so ein paar Gedanken...

Was ist denn der Auftrag eigentlich an uns Christen? Ich denke, wir sollen Menschen mit ins Boot holen, bevor die Welt untergeht oder bevor sie keine Zeit mehr haben, aufzuspringen... Erreichen wir sie mit endlosen Debatten über die wahre Lehre? Kaum, auch wenn solche Diskussionen durchaus ihre Berechtigung haben mögen. Wie können wir sie denn nun erreichen? Paulus schrieb, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und die Predigt aus Gottes Wort. Da sehen wir, wie wichtig doch Gottes Wort selbst für die Menschen ist! Damit sollten wir sie zusammenbringen, selbst, wenn sie mal erst denken sollten, dass die Bibel ein altes verschimmeltes Buch auf dem Dachboden ist, das niemandem nützt. Nun, ich wollte jemandem zeigen, wie dumm er war, daran zu glauben. Aber dann sprach Gott und sagte innerlich zu mir: "Vera, was Du da liest, ist alles wahr!" - Das hat mich dann beflügelt, weiter zu forschen, und Gottes Wort hat mich nie wieder losgelassen...

Wenn Menschen nur Bibel lesen würden... dann hätte vielleicht Gott auch Erbarmen mit ihnen, wenn sie ihn nur suchen würden... Vielleicht können wir ihnen ja helfen und ihnen den Einstieg in die Bibel leichter machen? Die wahre Lehre, die müssen wir nicht schaffen, denn die haben wir ja bereits schwarz auf weiß von Gott selbst.

Dienstag, 1. Juli 2014

1 Petrus 1:17-25 JCB

(17)  Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach dem Werk eines jeden richtet, so wandelt in der Zeit in eurer Durchgangsstation auf der Erde in Furcht,
(18)  indem ihr wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, von eurem sinnlosen, von den Vätern überlieferten Lebenswandel erlöst worden seid, 
(19)  sondern mit dem kostbaren Blut Christi, der ein Lamm ohne Fehl und ohne Makel war;
(20)  der zwar vor Grundlegung der Welt schon bekannt war, aber am Ende der Zeiten um euretwillen euch offenbart worden ist,
(21)  die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, auf dass euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott sei.

(22)  Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebt einander mit Inbrunst aus reinem Herzen,
(23)  die ihr nicht wiedergeboren aus verweslichem Samen seid, sondern aus unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes;
(24)  denn "alles Fleisch ist wie Gras, und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und seine Blume ist abgefallen;
(25)  aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit." Dies aber ist das Wort, welches euch verkündigt worden ist.

Das ist eine wunderbare Passage... Folgendes kann man daraus entnehmen:

- Gott wird jeden ohne Ansehen der Person nach unseren Werken richten.
- Unser Leben als Christ auf der Erde ist nur vorübergehend.
- Wir wurden erlöst durch das Blut Christi. 
- Christus gab es schon vor der Grundlegung der Welt
- Christus wurde den Nachfolgern offenbart.
- Christen glauben durch Christus an Gott.
- Christus wurde von den Toten auferweckt und verherrlicht.
- Christen gehorchen der Wahrheit. 
- Christen lieben die Geschwister.
- Christen sind wiedergeboren, also neue Geschöpfe. 
- Diese Wiedergeburt erfolgt durch das lebendige Wort Gottes, das die Christen damals schon gehört hatten.
- Gottes Wort ist ewig.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Abfall der Kirche Gottes

Bin auch in keiner Gemeinde mehr und werde mich auch so schnell keiner mehr anschließen, weil alle so übel abgefallen sind. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Für diesen Glauben an das Evangelium haben so viele Menschen ihr Leben gelassen, und machen das heute noch in vielen Ländern... und hier schleudern sie es einfach weg oder setzen ein eigenes darauf. Ich fasse das nicht! Die Wahrheit interessiert sie nicht mehr, die Hirten... es sind oft die Blinden, die die Blinden führen. Wir müssen zurück zum Evangelium finden, alle!!! Das Evangelium ist nichts Neues, sondern das, was es immer schon gewesen ist. Es ist eben eine absolute Wahrheit, die der Mensch nicht ändern kann, sondern die er erkennen sollte. Gleich in vierfacher Ausfertigung haben wir es erhalten - lesen tun es die wenigsten. Bitte, liebe Leute, lest die Bibel selbst, damit Euch niemand etwas vormachen kann.

http://jesus-christus-gottes-wort.blogspot.com/2014/01/abfall-der-kirche-gottes.html
Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2013 
http://www.love-ya-art.com

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Bilder in der Bibel


Bilder in der Bibel

Wenn in der Bibel ein Bild benutzt wird, dann um Dinge klarer zu machen. Das geht aber dann auch immer eindeutig aus dem Zusammenhang hervor. Wenn jemand aber beispielsweise sagt, dass er für etwas 6 Tage gebraucht hat, dann ist daran nichts zu zweifeln. Dann waren das sechs Tage. Lese ich das wie ein "Bild" wie viele es machen, dann lese ich meine eigenen Vorstellungen hinein - die sind dann aber nach menschlichem Ermessen und sonst nichts. Ein Buch, das die Menschen menschlich nach Eigenanschauung auslegen können, kommt aber dann nicht von Gott. Da gäbe es dann für mich interessantere Literatur, denn so wird die Bibel ja zu einem beliebig glaubbarem Märchenbuch - und das brauche ich nicht.

Man sollte den Sinn so entnehmen, wie der Autor ihn auch gemeint hat... Wenn heute jemand einen Roman schreiben würde und erwähnte, er sei sechs Tage in Holland gewesen, dann meint er genau, was er schreibt. So ist das in der ganzen Bibel auch zu verstehen und zu lesen. Wenn Jesus ein Gleichnis gab, hat Er das IMMER auch klargemacht. Wenn da steht, er kam nach Jerusalem, dann ist das auch kein Gleichnis, sondern war Tatsache. Viele Menschen machen den Fehler und unterscheiden nicht zwischen bildhafter Sprache und Tatsachenberichten.

Jeder kann natürlich die Bibel lesen, wie er möchte... aber gläubig zu sein setzt ein Vertrauen in Gott voraus, dass Er in tausenden von Jahren imstande war, Seinen Leuten die Wahrheit mitzuteilen. Gott ist geradeheraus... und lässt uns nicht laufend nur raten... Was wir sehen, ist zwar bruchstückhaft, aber die Bruchstücke entsprechen der Realität... der Wahrheit. Ich darf sie nicht beliebig mit eigenen Ideen füllen...

Wenn Menschen kommunizieren, dann benutzen sie Sprache... Die Kommunikation mit Gott, im Gebet oder über die Bibel, ist genau so. Wir zweifeln ja auch nicht ständig an dem, was uns jemand mitteilt, ob er es vielleicht "bildhaft" meinte. Das wäre dann so ein Verhalten, wie es Adam und Eva es im Paradies von der Schlange sahen, als sie Zweifel an Gott säen wollte und etwas ganz anderes in Gottes Worte interpretierte, als Gott gesagt hatte:

"Und die Schlange war listiger als alles Getier des Feldes, das Jahwe Gott gemacht hatte; und sie sprach zu dem Weibe: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baume des Gartens? Und das Weib sprach zu der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt, davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, auf daß ihr nicht sterbet. Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Mit nichten werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses." (1. Mose 3:1-5 GEB)


Samstag, 3. November 2012

Evangelium des Zimmermanns - oder Zimmermann des Evangeliums?

Genau DAS machen die meisten: Sie zimmern sich ein eigenes Evangelium. Die Frage ist, liest man die Bibel und reflektiert darüber, was Gott uns damit sagen möchte, oder geht man von seinem fertigen Weltbild aus und pickt sich eben nur das heraus, was einem gefällt... weil es uns ja so guttut. Aber dann nehme ich Gott ja mit Seiner Meinung gar nicht ernst... Dann wird Glaube in den Gemeinden zu einem Ringelpietz mit an die Hände nehmen. Das brauche ich eigentlich nicht... Ich brauche GOTT!!! Möge Er zu uns reden in unsere Herzen, wenn wir Bibel lesen...


Freitag, 2. November 2012

Markus 4:38-41: Wieso habt ihr keinen Glauben?

Jesus ist immer mit den Seinen... gerade dann, wenn wir Ihn nicht spüren... Dann müssen wir ganz besonders vertrauen... das gibt dann aber noch mal einen Glaubenswachstum, wenn wir dann merken, dass unser Vertrauen nicht in den Teich gesetzt wurde, sondern in den größten Gott, den es gibt. Das nächste Mal wird es dann leichter, wieder zu vertrauen, wenn wir mal glauben, Er ist nicht da... Denk mal nur daran, wie Jesus im Boot schlief, als der Sturm kam... die Jünger hatten Angst... sie konnten vermutlich nicht verstehen, wie Er sie da so allein ließ mit dieser Gefahr... Wie war noch Seine Reaktion darauf?

Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, interessiert es dich nicht, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Wieso  seid ihr so furchtsam? Wieso habt ihr keinen Glauben? Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? denn Wind und Meer sind ihm gehorsam. 
(Markus 4:38-41)


Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012

Samstag, 20. Oktober 2012

Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!

Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!
Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid.
der HERR ist Gott, der uns erleuchtet.
Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und sein Güte währet ewiglich.
(Psalm 118:26-29 GLB)

Blessed be he that cometh in the name of the LORD:
we have blessed you out of the house of the LORD.
God is the LORD, which hath shewed us light:
bind the sacrifice with cords, even unto the horns of the altar.
Thou art my God, and I will praise thee:
thou art my God, I will exalt thee.
O give thanks unto the LORD;
for he is good:
for his mercy endureth for ever.
(Psalms 118:26-29 KJV)

118:26 ‎مبارك الآتي باسم الرب. باركناكم من بيت الرب‎.
118:27 ‎الرب هو الله وقد انار لنا. اوثقوا الذبيحة بربط الى قرون المذبح‎.
118:28 ‎الهي انت فاحمدك الهي فارفعك‎.
118:29 ‎احمدوا الرب لانه صالح لان الى الابد رحمته
(Psalms 118:26-29)

Psa 118:26  ברוך הבא בשׁם יהוה ברכנוכם מבית יהוה׃
Psa 118:27  אל יהוה ויאר לנו אסרו־חג בעבתים עד־קרנות המזבח׃
Psa 118:28  אלי אתה ואודך אלהי ארוממך׃
Psa 118:29  הודו ליהוה כי־טוב כי לעולם חסדו׃

KutsansRAB'bin adgelen!
Kutsuyoruz sizi RAB'bin evinden.
RAB Tanraydbizi.
babayram kurbansunaboynuzlarkadar.
Tanrsensin, sana, Tanrsensin, yseni.
RAB'be O iyidir, Sevgisi sonsuzdur.
(Psalms 118:26-29 TKK)

Mapalad siya na dumarating sa pangalan ng Panginoon:
aming pinuri kayo mula sa bahay ng Panginoon.
Ang Panginoon ay Dios, at binigyan niya kami ng liwanag;
talian ninyo ang hain ng mga panali, sa makatuwid baga'y sa mga tila sungay ng dambana.
Ikaw ay aking Dios, at magpapasalamat ako sa iyo: ikaw ay aking Dios, aking ibubunyi ka.
Oh mangagpasalamat kayo sa Panginoon, sapagka't siya'y mabuti:
sapagka't ang kaniyang kagandahang-loob ay magpakailan man.
(Psalms 118:26-29 TAB)

主のみ名によってはいる者はさいわいである。われらは主の家からあなたをたたえます。
主は神であって、われらを照された。枝を携えて祭の行列を祭壇の角にまで進ませよ。
あなたはわが神、わたしはあなたに感謝します。あなたはわが神、わたしはあなたをあがめます。
主に感謝せよ、主は恵みふかく、そのいつくしみはとこしえに絶えることがない。
(Psalms 118:26-29)

Bendito el que viene en nombre de Jehová: Desde la casa de Jehová os bendecimos.
Dios es Jehová que nos ha resplandecido: Atad víctimas con cuerdas á los cuernos del altar.
Mi Dios eres tú, y á ti alabaré: Dios mío, á ti ensalzaré.
Alabad á Jehová porque es bueno; Porque para siempre es su misericordia.
 (Psalms 118:26-29 SRV)

Benedetto colui che viene nel nome dell'Eterno! Noi vi benediciamo dalla casa dell'Eterno. 
L'Eterno è Dio ed ha fatto risplender su noi la sua luce; legate con funi la vittima della solennità, e menatela ai corni dell'altare.
Tu sei il mio Dio, io ti celebrerò; tu sei il mio Dio, io ti esalterò. 
Celebrate l'Eterno, perch'egli è buono, perché la sua benignità dura in eterno.
(Psalms 118:26-29 IRL)

Bild von Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Es kommt die Stunde des Gerichts...

Denn gleichwie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, also macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben, auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, daß die Stunde kommt und jetzt ist, da die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben.

Denn gleichwie der Vater Leben in sich selbst hat, also hat er auch dem Sohne gegeben, Leben zu haben in sich selbst; und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.

Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören, und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

(Johannes 5:21-29 GEB)

Foto by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012


For as the Father raiseth up the dead, and quickeneth them; even so the Son quickeneth whom he will. For the Father judgeth no man, but hath committed all judgment unto the Son: That all men should honour the Son, even as they honour the Father. He that honoureth not the Son honoureth not the Father which hath sent him.

Verily, verily, I say unto you, He that heareth my word, and believeth on him that sent me, hath everlasting life, and shall not come into condemnation; but is passed from death unto life.

Verily, verily, I say unto you, The hour is coming, and now is, when the dead shall hear the voice of the Son of God: and they that hear shall live.

For as the Father hath life in himself; so hath he given to the Son to have life in himself; And hath given him authority to execute judgment also, because he is the Son of man.

Marvel not at this: for the hour is coming, in the which all that are in the graves shall hear his voice, And shall come forth; they that have done good, unto the resurrection of life; and they that have done evil, unto the resurrection of damnation.

(John 5:21-29 KJV)

כי כאשר האב יעיר ויחיה את־המתים כן גם־הבן יחיה את־אשר יחפץ׃
Joh 5:22 כי האב לא־ידין איש כי אם־נתן המשפט כלו ביד הבן למען יכבדו כלם את־הבן כאשר יכבדו את־האב׃
מי אשר לא־יכבד את־הבן גם את־האב אשר שלחו איננו מכבד׃
Joh 5:24 אמן אמן אני אמר לכם השמע דברי ומאמין לשלחי יש־לו חיי עולם ולא יבא במשפט כי־עבר ממות לחיים׃
מן אמן אני אמר לכם כי־תבוא שעה ועתה היא אשר ישמעו המתים את־קול בן־האלהים והשמעים חיה יחיו׃
כי כאשר לאב יש חיים בעצמו כן נתן גם־לבן להיות־לו חיים בעצמו׃
ואף־שלטן נתן לו לעשות משפט כי בן־אדם הוא׃
אל־תתמהו על־זאת כי הנה באה שעה וישמעו כל־שכני קבר את־קולו׃
ועלו עשי הטוב לקום לחיים ועשי הרע לקום לדין׃

(Johannes 5:21-29 HNT)

لانه كما ان الآب يقيم الاموات ويحيي كذلك الابن ايضا يحيي من يشاء.

لان الآب لا يدين احدا بل قد اعطى كل الدينونة للابن.

لكي يكرم الجميع الابن كما يكرمون الآب. من لا يكرم الابن لا يكرم الآب لذي ارسله

الحق الحق اقول لكم ان من يسمع كلامي ويؤمن بالذي ارسلني فله حياة ابدية ولا يأتي الى دينونة بل قد انتقل من الموت الى الحياة.

الحق الحق اقول لكم انه تأتي ساعة وهي الآن حين يسمع الاموات صوت ابن الله والسامعون يحيون.

لانه كما ان الآب له حياة في ذاته كذلك اعطى الابن ايضا ان تكون له حياة في ذاته.

واعطاه سلطانا ان يدين ايضا لانه ابن الانسان.

لا تتعجبوا من هذا. فانه تأتي ساعة فيها يسمع جميع الذين في القبور صوته.

فيخرج الذين فعلوا الصالحات الى قيامة الحياة والذين عملوا السيّآت الى قيامة الدينونة.

Wer ist Davids Sohn und Herr zur selben Zeit? Matthäus 22:41-46

Als aber die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus und sagte: Was dünkt euch von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagen zu ihm: Davids. Er spricht zu ihnen: Wie nennt David ihn denn im Geiste Herr, indem er sagt: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße"? Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tage an, ihn ferner zu befragen. (Matthäus 22:41-46 GEB)

Die Pharisäer konnten Jesus nichts mehr antworten, weil sie sich nach ihrer eigenen Auslegung in Widersprüchen verfangen hatten. Wenn der Christus ein Sohn Davids war, konnte ihn doch David nach logischem menschlichen Ermessen nicht "Herr" nennen. Es gab eben auf diese Frage nur eine einzige Antwort, und die wollten sie nicht wahrhaben. Sie befürchteten, in weitere Widerspüche hineinzugeraten, aber das hätte ja ihr damaliges Tun, das nicht im Sinne Gottes war, wie Jesus später aufdeckte, in Frage gestellt oder auch andere zum Nachdenken gebracht. Sie fürchteten um ihre Macht über die Menschen... Jesus redet ja noch weiter und deckt das auch auf:
Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses' Stuhl gesetzt. Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun's nicht. Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten und legen sie auf die Schultern der Menschen, aber sie wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Denkzettel breit und die Quasten groß. Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi, Rabbi! genannt zu werden. Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist. Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer irgend aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer irgend sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden. Wehe aber euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließet das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr gehet nicht hinein, noch laßt ihr die Hineingehenden eingehen. (Matthäus 23:1-13 GEB)
Foto by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012
Das geht sogar noch weiter:
Wehe euch, blinde Leiter! Die ihr saget: Wer irgend bei dem Tempel schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei dem Golde des Tempels schwören wird, ist schuldig.

Narren und Blinde! Denn was ist größer, das Gold, oder der Tempel, der das Gold heiligt?

Und: Wer irgend bei dem Altar schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei der Gabe schwören wird, die auf ihm ist, ist schuldig.

[Narren und] Blinde! Denn was ist größer, die Gabe oder der Altar, der die Gabe heiligt? (Matthew 23:19 GEB)

Wer nun bei dem Altar schwört, schwört bei demselben und bei allem, was auf ihm ist.

Und wer bei dem Tempel schwört, schwört bei demselben und bei dem, der ihn bewohnt.

Und wer bei dem Himmel schwört, schwört bei dem Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt. (Matthew 23:22 GEB)

wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Krausemünze und den Anis und den Kümmel, und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.

Blinde Leiter, die ihr die Mücke seihet, das Kamel aber verschlucket!

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reiniget das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voll von Raub und Unenthaltsamkeit.

Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, auf daß auch das Auswendige derselben rein werde.

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleichet übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinigkeit sind.

Also scheinet auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voll Heuchelei und Gestezlosigkeit.

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr bauet die Gräber der Propheten und schmücket die Grabmäler der Gerechten und saget:

Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir nicht ihre Teilhaber an dem Blute der Propheten gewesen sein.

Also gebet ihr euch selbst Zeugnis, daß ihr Söhne derer seid, welche die Propheten ermordet haben; (

und ihr, machet voll das Maß eurer Väter!

Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?

Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt;

...damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde vergossen wurde, von dem Blute Abels, des Gerechten, bis zu dem Blute Zacharias', des Sohnes Barachias', den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt.
Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.
Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen;

denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprechet: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" (Matthäus 23:16-39 GEB)

Nun, das alles war ja die Wahrheit... Sie mussten befürchten, dass die anderen Menschen nun auch ihre Heuchelei bemerken würden. Jesus sagte nicht, dass Pharisäer grundsätzlich übel seien, sondern Er bezog sich auf diejenigen, die zu der Zeit damals lebten. Das Volk war ja von den Römern unterdrückt, und die Pharisäer taten ihr übriges, wo sich die Römer nicht einmischten.

Der Text ist nicht keinesfalls gegen den jüdischen Glauben, denn das Gesetz hat Jesus ja ausdrücklich bekräftigt und erfüllt - und sogar noch verschärft. Er fand, dass man von Christen noch mehr erwarten sollte...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Verschiedene Methoden, die Bibel zu lesen

Viele Menschen lesen die Bibel, dieses Buch, das viele Tausende von Jahren an Schriften vereint im Alten und Neuen Testament.

Manche halten sich vorwiegend im Alten Testament auf und klammern sich an die Zehn Gebote, als hätte es eine Erlösung am Kreuz niemals gegeben. Dieser Ansatz kann uns niemals in den Himmel bringen, denn der reiche Jüngling wusste ja auch zu berichten, dass er all die Gebote hielt. Leider reichte das für Jesus nicht aus… Er forderte eine Herzensänderung des jungen Mannes, der seinen Geiz überwinden sollte…

Wieder andere beschränken sich da lieber auf das Neue Testament, und kommen in eine Zerrlage, die nur noch Hallelujarufe und knallharter Forderung von Liebe, Liebe, Liebe für jedermann zulässt. Ein Gericht wird meistens verleugnet, und Jesus zum einzigen Gott und oft auch nur zum vorbildlichen Menschen bzw. Propheten erklärt. Aber es sind ja drei Personen des einzigen Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Alle drei sind gleichermaßen göttlich, gleichermaßen ewig, gleichermaßen allmächtig und gleichermaßen allwissend. Der Vater ist aber größer als der Sohn, der Heilige Geist dessen Vertretung auf Erden. Ganz übel sind die, die meinen, dass nur ihnen allein die Bibel vom Heiligen Geist erklärt würde, und auch, welche Stellen sie denn nun berücksichtigen sollten. Das kann dann niemand mehr nachprüfen und man ist ihnen hoffnungslos ausgeliefert, ihnen zu glauben, weil sie behaupten, ihr Wissen käme ja von Gott.

Nun, es geht eben so nicht, denn wir brauchen beide Testamente der Bibel als festen Grund unseres Glaubens, wenn wir nicht zum Spielball für alle möglichen Sektierer werden möchten. Nur ist die Frage, mit welcher Einstellung ich die Bibel denn nun lese…

Man kann alles zu einem Götzen für sich machen und die Dinge nicht mehr mit ausreichendem Abstand betrachten, ja, den Blick für das Wesentliche verlieren. So gut wie andere ihre Lehren auch vertreten mögen: werden sie zu Götzen, dann versperren sie den Blick auf die Wahrheit. Andere Christen, auch Theologen, können uns behilflich sein, die Wahrheit erkennen zu können, aber nur, wo sie auf Gottes Wort verweisen. Das müssen wir dann aber selbst an uns heran lassen und dürfen nicht irgendwelchen Gurus blind vertrauen.

Foto by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012


Die meisten Menschen habe schon ihre Meinung. Dann schlagen sie die Bibel auf und suchen sie darin. Das ist sehr menschliches Vorgehen. Auch viele Theologen machen dies, wenn sie die Bibel überhaupt noch aufschlagen und sie nicht nur in Sekundärliteratur lesen. Die Gefahr, vom Ansatz her schon schiefzuliegen, ist groß. Zeugen Jehovas werden zum Beispiel nach Versen Ausschau halten, die ihr verzerrtes Gottesbild bestätigen. Da hat dann Jesus keinen Platz mehr in Seiner ganzen Göttlichkeit, und der Heilige Geist erst recht nicht. Verse werden einfach etwas geändert, bis sie passen, und Zweitliteratur in Form eines Beiheftchens muss her. So handhaben es auch die Mormonen und viele andere, die die rechte Lehre nicht haben. Neuerdings gehören auch all jene dazu, die Rick Warrens "Purpose Driven Life" –"Leben mit Vision" zu ihrem Wachturm erklärt haben und nun versuchen, eine neue Weltordnung aufzustellen. In dem kleinen Staat in Afrika wollte man anfangen… Viele Christen sind dem zum Opfer gefallen. Ich frage mich nur, warum sie denn die Bibel überhaupt so durch die Schriften eines Gurus ersetzen wollen, wenn sie doch, wie sie sagen, an den Gott der Bibel glauben… Das eben scheint denn doch nicht der Fall zu sein, denn Christen setzen sich nicht über die Bibel, sondern lesen sie für was sie ist: Gottes Wort. So gelesen und vom Heiligen Geist geleitet, kommen immer wieder Christen zu denselben Resultaten…

Diese Christen erkennen die ganze Bibel als Gottes Wort an und lesen es mit Respekt und offenen Ohren dafür, was Gott ihnen zu sagen hat. Da lesen sie nicht die Welt hinein, um sie darin wiederzufinden, sondern da lesen sie Gottes Wort, das ihnen Aufschluss über ihr Leben, die Menschen und die Welt gibt. Etliche Schätze der Wahrheit werden ihnen offenbart. Sie haben keine Angst vor der Welt, denn sie wissen sich immer von Gott geliebt und erkennen Seine Handschrift in allem, was sie umgibt. Das gibt ihnen Sicherheit in einer Welt, die auf dem Kopf steht. Solches Verständnis macht uns demütig, auch vor unseren Mitmenschen. Wir erkennen dann, dass Gottes Wort auch nicht starr ist, sondern dynamisch, und immer noch von unserem ganz großen und ewigen Schöpfergott stammt, von dem es niemals leer zurückkehren wird. Jede andere Form unserer Bibellese wird zur Rosinenpickerei.