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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kleinkrieg im Internet

Was sagt die Bibel zu Kleinkriegen im Internet? Sollten wir Christen uns an Schlammschlachten beteiligen? - Ich habe das früher gemacht. Aber das war vertane Zeit... Hoffe, Ihr seid schlauer als ich das war. Heute blocke ich lieber früher als später und bin sehr dankbar, dass es auf Facebook diese Funktion gibt. Solche Kleinkriege ruinieren oft unser christliches Zeugnis - und machen uns das Leben zur Hölle. Der hat gewonnen, der nachgibt und weggeht.

Denkt an Jesus, dass Er auch beschimpft, verleumdet, misshandelt und schließlich sogar getötet wurde. Was hat Er dagegen getan? Er hat das für uns ertragen... Und Er hätte es doch so leicht gehabt, mit einem Wort Seine Feinde zu besiegen. Aber Er hat sie durch das Kreuz besiegt. Also, Waffen weg und zurück zum Evangelium... mit Blick aufs Kreuz, ja? DAS ist unser Beispiel. DEM wollen wir folgen.

Hoffe auch, dass niemand den Hass in sich für ein Wirken des Heiligen Geistes hält... Möge Gott die Herzen der Brüder und Schwestern, die gerade im Clinch leben, wieder vereinigen... Man muss sich ja nicht auf Freundeslisten haben, aber sollte sich auch nicht gegenseitig Stolpersteine in den Weg legen... Das kommt aus dem Fleisch, nicht aus Gott...


http://jesus-christus-gottes-wort.blogspot.com/2014/12/was-sagt-die-bibel-zu-kleinkriegen-im.html

Sonntag, 27. Oktober 2013

Wie man im Internet mit Irrlehrern umgehen sollte...

Seit Jahren schreibe ich Artikel zum christlichen Glauben im Internet und kann auf mehrere Jahre Erfahrung herabblicken, die mir einiges an Freude bereiteten, aber die mich auch viele Tränen und Freundschaften gekostet haben.

Als ich anfing dachte ich, ich müsste alles mit den Menschen in Diskussionen erklären und erläutern und könnte ihnen so das Evangelium näher bringen. Das stimmt wohl auch, aber meistens ist ja auch der Teufel da besonders aktiv, wo Christen das Evangelium verkünden. Mit dem müssen wir rechnen, aber auch wissen, dass wir ja nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen:

"Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel." - Epheser 6:12 GLB

Wie soll man denn mit nun verfahren, wenn wir wegen des Evangeliums im Internet angegriffen, beschimpft, beleidigt, denunziert, betrogen und belogen wird? Ich verfahre hier wie folgt:

Zunächst bete ich zu Gott darüber, dass er mir Einsichten in die Wahrheit und Weisheit schenkt.

Dann unterscheide ich zwischen Irrlehrern und Irrläufern. Irrlehrer sind Führerschaften, die gezielt die Menschen in die Hölle führen. Irrläufer sind jene, die ihnen folgen und sie verteidigen. Beides ist ein Übel.

Irrlehrer blocke ich, wenn es geht, nach biblischen Maßstäben so früh wie möglich, denn sie richten unter Umständen viel Schaden an, kassieren Spenden und werden dadurch noch stärker, wiegeln andere auf und sorgen für reichlich Intrigen. Sie legen uns ja doch nur Steine in den Weg, und ich habe noch niemals gesehen, dass solch einer dann doch zum Glauben gekommen wäre.

Irrläufer lasse ich in der Regel, solange es erträglich ist, gewähren, um ihnen das wahre Evangelium anzubieten. Selbst, wenn sie nicht gleich erkennen, wie sehr ihre Gurus sie hinter das Licht führen, so mag es doch sein, dass sie sich einmal an meine Artikel erinnern und ihnen ein Ausstieg leichter dadurch fällt. Wenn sie aber nach einiger Zeit immer noch keine Früchte zeigen, dann verabschiede ich sie auch, wenn sie alle anderen aufhalten oder abhalten, und natürlich auch, wenn sie eine falsche Lehre immer wieder verbreiten möchten.

Kommt es zu einem Duell, schalte ich um und argumentiere NUR noch biblisch, d.h. ich suche die Situation, mit der ich mich konfrontiert sehe, mit der Bibel und antworte aus ihr heraus, nicht aus meinem Bauch heraus. Das schützt auch meine Seele, mich selbst auf das Level der Irrlehrer zu setzen. Ich gebe zu, das ist mir auch nicht immer gelungen.

Die Reaktion der Irrlehrer darauf, wenn sie biblisch überführt werden, ist eigentlich fast immer gleich unwirsch. Das vertragen sie am allerwenigsten. Sie können sich ja auch nicht mit Jesus selbst messen, oder mit den Aposteln, zumal wir das in der Bibel ja auch alles schriftlich servieren können – ganz nach dem Vorbild Jesu, als Er mit dem Teufel in der Wüste gerungen hat und biblisch konterte, wenn Satan ihn mit Halbwahrheiten konfrontierte.

Am liebsten sehen uns aber die Irrlehrer so, dass wir die Fassung verlieren. Das kann geschehen, wenn wir vergessen, mit wem wir es doch eigentlich zu tun haben. Also hütet Euch davor, Euch auf das Niveau der Irrlehrer zu begeben und den anderen herabzusetzen oder in sonstiger Form zurückzuschlagen. Lasst lieber die Bibel dann für Euch sprechen und meidet solche Leute, je eher, je besser.

Hütet Euch auch davor, in endlose Diskussionen oder ins Philosophieren hineingezogen zu werden, denn das führt in der Regel nicht zum Glauben, sondern hindert Euch, das Evangelium denen zu predigen, die offene Ohren dafür haben.

Noch einmal…
1. Betet um Wahrheit und um Weisheit
2. Macht Euch bewusst, mit wem Ihr es zu tun habt, "nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel" (Epheser 6:12)
3. Unterscheidet Christen von Irrlehrern und Irrläufern.
4. Bleibt immer im Frieden Gottes.
5. Antwortet biblisch.
6. Blockt Irrlehrer so schnell wie möglich.
7. Vermeidet lange Diskussionen, die doch zu nichts führen.
8. Predigt das Evangelium denen, die es hören möchten.
9. Betet auch für alle diese Menschen, tut ihnen Gutes und segnet sie, auch unsere "Feinde".

Gott segne Euch alle!
Eure Vera 

Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2013
http://www.love-ya-art.com




Donnerstag, 15. November 2012

Christen im Internet

Sollten Christen eigenlich im Internet evangelisieren oder sich lieber in voller Person außerhalb dessen bewegen?

Es kommt immer darauf an, was ich im Internet mache. Es gibt sehr viele kranke Geschwister, die sind froh, Kontakte zu haben. Manche sind auch aus anderen Gründen ans Haus gebunden. Hätte ich vor Jahren nicht einen Internetfreund in den USA gehabt, weiß ich nicht, ob ich das alles, was gewesen ist, verkraftet hätte. Ich konnte mir alles, was geschah, gleich von der Seele schreiben und außerdem hat mein Frend, der leider 2010 verstarb, auch gleich für mich und andere gebetet. Das hat einen großen Unterschied gemacht. Ich selbst bin über das Internet übrigens zum Glauben gekommen und habe das nachher allerdings in einer Gemeinde vor Ort dingfest gemacht, in der ich mich elf Jahre lang ziemlich aktiv eingebracht habe. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wenn andere fernsehen, schreibe ich oft im Internet...


Sicher kann man Nächstenliebe besser in persona als im Internet pflegen. Aber nicht jeder kann und sollte alles machen. Wir sind ja alle mit unterschiedlichen Talenten von Gott ausgestattet, und wer fischen möchte, sollte das in Gewässern tun, die zu seiner Angelausrüstung passen. Sollte man die Wege, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, etwa verallgemeinern? Damit würden wir ja uns und Gott beschneiden wollen. Ich finde, im Internet findet sogar ein ganz reger, geistlicher Austausch statt. Gottes Wort sorgt hier automatisch für Zündstoff. Darauf kann ich mich verlassen. Sein Wort kommt ja nie leer zurück. 


Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2012

"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, sagt der HERR." Jesaja 55:8
Das Internet ist ein Medium, über das man das Evangelium schnell verteilen kann, und das, so finde ich, sollten wir auch tun. Unterschätzt die Chance nicht, die armen verwaisten Schafe hier auflesen zu können, die aus den Kirchen scharenweise abgtörnt weglaufen, weil dort nur noch ökumenischer Kirchenquatsch an der Tagesordnung ist. Ich evangelisiere sehr gern, aber hier in meiner Stadt und Umgebung wüsste ich keine einzige Kirche mehr, wohin ich Menschen bringen könnte. Schade, denn das würde ich sehr gern. Aber nicht, damit sie dort dann vergrault oder indoktriniert und abgezockt werden.