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Dienstag, 8. Juli 2014

Heilsgewissheit und christliche Wiedergeburt

Mir wurden meine Sünden vergeben, die ich in der Vergangenheit tat, die von heute und die, die ich (hoffentlich nicht, aber vielleicht) noch begehen werde. Einfach so. Gott ist ja gerecht, und deswegen kann es auf Sünde leider nur eine Antwort geben: den Tod, die völlige Trennung von Gott. Wie sollte sonst ein unheiliger Mensch neben Gott, der ja heilig ist, bestehen können? 

Aber Gott ist die Liebe und Barmherzigkeit ja auch, und da hat Er sich etwas ausgedacht, um uns Menschen trotzdem in den Himmel zu Ihm lassen zu können. Er hat uns Seinen Sohn geschickt, der für unsere Sünden am Kreuz bezahlte, für die Sünden der ganzen Menschheit. Dann hat Er Seinen Sohn wieder auferweckt und in den Himmel erhoben, wo Er zur Rechten Gottes sitzt. Jeder, der an den Sohn - Jesus Christus - glaubt, hat das ewige Leben, und wer nicht, ist leider zur Hölle verdammt.

Vielen Menschen fehlt diese Heilsgewissheit, und dann ringen sie, um durch ein sündloses Leben das Heil zu erlangen, was leider scheitern muss, denn wir werden nur durch die Gnade gerettet, nicht durch unsere Werke. Ohne Schuldvergebung gibt es keine Errettung - und Gott teilt uns das mit. Er kann die Herzen der Menschen verändern, und wo Er das tut, ist der Mensch gerettet...

Der Glaube kommt von Gott, die Errettung eben auch. Wir können uns nicht selbst retten, z.B. durch ein sündloses Leben (was ja niemand schaffen könnte und dadurch eben alle verloren gingen). Wir werden gerettet durch unsere christliche Wiedergeburt, und wie bei allen Geburten hat man den Durchbruch ins Leben erst einige Zeit nach der Zeugung. Nach der Geburt ist man allerdings im Leben, und das wissen wir dann auch, dass Gott uns unsere Sünden ins weite Meer des Vergessens geworfen hat. Das Vertrauen in Ihn, dass das so ist, müssen wir eben aufbringen und alles auf die eine Karte setzen, durch Gnade allein gerettet zu sein. Durch was denn sonst?

Die dann folgende Heiligung ist ein Prozess, der im Wiederkommen Jesu gipfeln wird. Dann werden wir Gläubigen einen neuen, unzerstörbaren heiligen Körper erhalten, die Toten und die Lebendigen. Solange sind wir im Fleisch und ALLE darin sündig und könnten Gott so nicht gefallen.

Ich muss Gott vertrauen als Christ, denn DAS ist die eigentliche Sünde: das Fehlen des Vertrauens in Gott, und das 100 %. Wenn ich auf andere Stimmen als auf die von Gott höre, lande ich ja in der Sünde.

Vertrauen aufbringen, das ist keine Leistung, sondern die völlige Selbstaufgabe unter die Herrschaft Gottes.

Ja, auf den Himmel dürfen wir uns freuen!

Gottes Segen
Eure Vera

Dienstag, 1. Juli 2014

Kann der Mensch den Glauben wieder verlieren?

Wenn der Glaube doch, wie die Bibel sagt, eine Gabe Gottes ist: Wieso sollte Gott uns diesen Glauben wieder nehmen? Weil wir sündigen? Aber wir können ja Gott, so, wie wir sind, im sündigen Fleisch nicht und niemals gefallen, und alles, was wir erreichen könnten, wäre ein Fortschreiten im Heiligungsprozess, der aber ohne das zweite Erscheinen von Jesus auf der Erde niemals zu Ende sein kann. Wir können sündigen, wir können auch über eine Zeit lang in Sünde fallen, aber dann handelt Gott irgendwann und lehrt uns, dass das nicht geht. Dann verschließt er einfach Türen für uns, durch die wir nicht gehen sollen. Mitunter kann das schmerzhaft sein und uns geht es schlecht, aber dann rufen wir wieder nach Gott, dass Er uns hilft. Und das wird Er auch. 


Der Heilige Geist ist ja derjenige, der uns der Sünde überführt, und wenn Gott das macht, dann ja richtig. Ganz ehrlich, ich kann mir keine Situation vorstellen, in der ich völlig von Gott und dauerhaft von Gott abfallen könnte. Wie soll das gehen? Ich bin doch ständig mit Gott verbunden. Diese sehr starke Verbindung kann ich gar nicht lösen, auch wenn ich das wollte, nicht. Das kann nur Gott, so wie er auch diese Bindung geschaffen hat. Es kann nicht von mir aus gehen. Gott irrt sich ja auch nicht. Dafür danke ich Ihm, denn ein Leben ohne Gott, das ist ja schon der geistliche Tod. 

Ich denke schon, dass eine große Masse an Christen das Christentum nur imitiert, und die passt sich dann immer wieder den Lebensumständen und dem Zeitgeist an. Sie haben sich so, ohne es zu wissen, selbst ihren Gott geschaffen. Wäre es anders, dann würden sie sich Gott anpassen und Seinem Willen unterstellen. Aber gerade das möchten sie ja nicht. Sie möchten selbst bestimmen, auch über Gott.