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Freitag, 27. März 2015

Christliche Wiedergeburt

Manche Menschen meinen ja, dass sie Christen sind, weil sie einer Kirche angehören und als Babys getauft wurden. Die Bibel sagt aber, dass niemand in den Himmel kommt, es sei denn er wird neu geboren - und das aus dem Geist Gottes. Dem geht immer eine Umkehr voraus, und ein Bekenntnis, mit Gott leben zu wollen, auch wenn es nicht immer gleich gelingt. Wer Gott nicht in sein ganzes Leben einbezieht, sollte einmal überprüfen, ob er denn tatsächlich ein neues Wesen geworden ist nach seiner Umkehr. Gott macht das dann, das wir das sind. Wir haben dann sozusagen eine geistliche Komponente mehr als vorher, und das merken wir, weil wir immer näher an Gott rücken möchten, ein Verlangen nach Gottes Wort und der Gemeinschaft mit anderen Christen haben und Sünde immer mehr hassen. Dann sind wir auf dem Weg der Heiligung. 

Alle wiedergeborenen Christen sind bereits Heilige für Gott, denn der lastet uns unsere Sünden und Sündhaftigkeit nicht mehr an. Allerdings werden wir niemals durch eigene gute Werke oder gar Sündlosigkeit so vor Gott bestehen können. Niemand kann so gerecht werden. Der einzige Weg vor Gott gerecht zu werden ist durch das Sühneopfer Jesu. Er hat vor Gott wieder ausgeglichen, wo die Waage uns wegen unserer Sünden als zu leicht befindet.

http://jesus-christus-gottes-wort.blogspot.com/2015/03/christliche-wiedergeburt.html

Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2013 
http://www.love-ya-art.com

Dienstag, 8. Juli 2014

Heilsgewissheit und christliche Wiedergeburt

Mir wurden meine Sünden vergeben, die ich in der Vergangenheit tat, die von heute und die, die ich (hoffentlich nicht, aber vielleicht) noch begehen werde. Einfach so. Gott ist ja gerecht, und deswegen kann es auf Sünde leider nur eine Antwort geben: den Tod, die völlige Trennung von Gott. Wie sollte sonst ein unheiliger Mensch neben Gott, der ja heilig ist, bestehen können? 

Aber Gott ist die Liebe und Barmherzigkeit ja auch, und da hat Er sich etwas ausgedacht, um uns Menschen trotzdem in den Himmel zu Ihm lassen zu können. Er hat uns Seinen Sohn geschickt, der für unsere Sünden am Kreuz bezahlte, für die Sünden der ganzen Menschheit. Dann hat Er Seinen Sohn wieder auferweckt und in den Himmel erhoben, wo Er zur Rechten Gottes sitzt. Jeder, der an den Sohn - Jesus Christus - glaubt, hat das ewige Leben, und wer nicht, ist leider zur Hölle verdammt.

Vielen Menschen fehlt diese Heilsgewissheit, und dann ringen sie, um durch ein sündloses Leben das Heil zu erlangen, was leider scheitern muss, denn wir werden nur durch die Gnade gerettet, nicht durch unsere Werke. Ohne Schuldvergebung gibt es keine Errettung - und Gott teilt uns das mit. Er kann die Herzen der Menschen verändern, und wo Er das tut, ist der Mensch gerettet...

Der Glaube kommt von Gott, die Errettung eben auch. Wir können uns nicht selbst retten, z.B. durch ein sündloses Leben (was ja niemand schaffen könnte und dadurch eben alle verloren gingen). Wir werden gerettet durch unsere christliche Wiedergeburt, und wie bei allen Geburten hat man den Durchbruch ins Leben erst einige Zeit nach der Zeugung. Nach der Geburt ist man allerdings im Leben, und das wissen wir dann auch, dass Gott uns unsere Sünden ins weite Meer des Vergessens geworfen hat. Das Vertrauen in Ihn, dass das so ist, müssen wir eben aufbringen und alles auf die eine Karte setzen, durch Gnade allein gerettet zu sein. Durch was denn sonst?

Die dann folgende Heiligung ist ein Prozess, der im Wiederkommen Jesu gipfeln wird. Dann werden wir Gläubigen einen neuen, unzerstörbaren heiligen Körper erhalten, die Toten und die Lebendigen. Solange sind wir im Fleisch und ALLE darin sündig und könnten Gott so nicht gefallen.

Ich muss Gott vertrauen als Christ, denn DAS ist die eigentliche Sünde: das Fehlen des Vertrauens in Gott, und das 100 %. Wenn ich auf andere Stimmen als auf die von Gott höre, lande ich ja in der Sünde.

Vertrauen aufbringen, das ist keine Leistung, sondern die völlige Selbstaufgabe unter die Herrschaft Gottes.

Ja, auf den Himmel dürfen wir uns freuen!

Gottes Segen
Eure Vera

Mittwoch, 27. März 2013

Gott vertrauen

Damals, als ich mich bekehrte vor fast genau 13 Jahren, hat mir Gott vor Augen geführt, dass meine schlimmste Sünde es gewesen war, Ihm nicht zu vertrauen, Ihn zu ignorieren. Ich hatte mein Leben ohne Ihn gelebt. Ja, ja, irgendwo musste es einen Gott geben, das dachte ich auch schon in der Zeit davor, aber einen, der mir vielleicht vorschreiben wollte, wie ich zu leben hätte, den wollte ich denn doch nicht akzeptieren. Dann aber hat dieser Gott selbst das Ruder übernommen und mich damit konfrontiert und mich gefragt, warum ich Ihm denn immer noch nicht glauben würde, obwohl Er mir doch schon so viel Gutes getan hatte. Er zeigte mir all diese Dinge, und dann hielt mich nichts mehr, meinem Gott zu vertrauen und mit Ihm durch mein Leben gehen zu wollen.

Das war das Beste, was mir in meinem Leben jemals passieren konnte. Ich weiß gar nicht, wie ich Dummerle denken konnte, ein Leben mit Gott wäre schlechter als das, was ich hatte... Ich sehe heute, wie so viele Menschen sehr unter sich selbst oder anderen Menschen leiden und in der Falle sitzen zu meinen, dass sie sich selbst zum Maßstab machen müssten. Wo Gott der Maßstab ist, da gibt es zwar auch noch Leid, Verlustängste und üble Dinge, weil wir ja in dieser gefallenen Welt leben, aber da ist immer auch das Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.

Mir fällt dazu der Psalm 23 ein...

(Ein Psalm Davids.)

Der HERR ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grüner Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und dein Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN
immerdar.

(Psalm 23:1-6 GLB)


Photo by Vera Six (Love Ya!), © copyright 2013
http://www.love-ya-art.com/