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Donnerstag, 6. November 2014

Zurück zu den Wurzeln! Gott ist allmächtig!

Dass der Papst nicht mehr in Gott den Schöpfer dieser Welt sieht, Gott den Allmächtigen, der Himmel und Erde so geschaffen hat, wie es in 1. Mose nachzulesen ist, sondern die Entstehung der Welt in der Evolution sehen möchte, womit er damit dann wohl auch das häufig in der RKK gebetete Apostolische Glaubensbekenntnis nicht mehr bestätigen kann, veranlasste mich Folgendes zu schreiben…

Dass man sich von diesem Apostolischen Bekenntnis (oder von dem von Nicäa) abwendet, zeigt besonders, wie weit der Abfall der RKK (aber die Ev. Landeskirche ist da nicht besser) von Gott schon gekommen ist. Hier noch mal der Text dazu:

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Dazu kann ein Christ doch AMEN sagen, oder? Ich sage AMEN dazu! Das war die Grundlage des Christentums über ganz viele Jahrhunderte. Was denkt der Papst, wer er sei (...dieser und auch alle anderen, die abgewichen sind)?

Die frühen Kirchenväter hatten mit dem Abfall und mit Irrlehrern auch schon ihre liebe Not, besonders mit den Arianern, die Jesus Seine Göttlichkeit absprachen, und den Gnostikern, die fast alles aus der Bibel nur geistlich zu erklären versuchten und die Bibel eben nicht als tatsächliches Wort Gottes verstanden, sondern in wesentlichen Teilen darin eine Art Metapher, einen illustrierten Vergleich, sehen wollten, Parabeln, Symbole usw. auch da sahen, wo keine sind. Dieser Trend ist auch heute wieder sehr beliebt, wenn man z.B. die Auferstehung Christi nicht mehr in Seiner Leibhaftigkeit anerkennen möchte, oder wenn behauptet wird (Achtung! Emerging Church Gedankengut...), dass das zweite Kommen Christi bereits bei der Ausgießung des Heiligen Geistes in die Heiligen stattgefunden hätte, dass die Christen nun die Aufgabe hätten, für das angekündigte Friedensreich mit all seiner Gerechtigkeit, besonders auch im sozialen Bereich, auf Erden zu sorgen und die Gesellschaft transformieren müssten. Darüber hinaus wird auch oft die jungfräuliche Geburt abgelehnt und alles wird geistlich interpretiert. Demnach war Jesus dann auch nicht Gott, sondern nur Mensch, der besonders gesegnet war, und Prophet, wie im Islam, weil er ja dann auch einen weltlichen Vater gehabt hätte. Das ist aber aus der Bibel in keinem Fall zu entnehmen. So kommt man dann irrtümlicherweise vielleicht auch zu dem Schluss, dass Muslime für die Ewigkeit gerettet seien, wenn sie nur ein gutes Leben führen. Jesus hat uns doch den Zahn gezogen, dass wir jemals gut und gerecht vor Gott ohne Sein Erlösungswerk sein könnten. Ja, nicht einmal Er selbst sagte von sich, Er sei gut, sondern nur der Vater im Himmel sei das. Was bildet sich der Papst ein? Ist er bessere als Jesus selbst? Nett und sympathisch ist er, aber das wird ihm und seinen Nachfolgern nichts helfen... Leider werden viele nette und sympathische Menschen verloren gehen.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (oder das von Nicäa) fasst die Kernpunkte des christlichen Glaubens sehr gut zusammen. Wer dazu nicht AMEN sagen kann, sollte seinen Glauben anhand der Bibel dringend überprüfen.

Also, zurück zu den alten Kirchenvätern! Und ganz besonders muss es jetzt heißen, zurück zu den Wurzeln, zurück zu Gottes Wort! Die Bibel kann man lesen wie jedes andere Buch auch. Möge Gott Euch das alles beim Lesen selbst erklären. Bittet Ihn einfach darum. 

1 Kommentar:

  1. Friede sei mit Dir, liebe Vera Six!

    Aber ich tue mir schwer, Deine Vorwürfe gegen den Papst zu teilen. Denn letztlich widerspricht die Urknalltheorie keineswegs dem Schöpfungsanspruch des Herrn. Selbst die Schulwissenschaften stellen sich die Frage, wer denn da seinerzeit geknallt hat. Und das kann nur der allmächtige Vater sein. Und die Evolutionstheorie ist auch kein Widerspruch zu dem, was die Genesis uns lehrt - vorausgesetzt, man nimmt die Inhalte der Bibel nicht selektiv wortwörtlich - ein leider weit verbreitetes Phänomen.

    Der Satan selbst ist es, der hier mit der ihm eigenen Schläue die Pseudokonflikte zwischen Wissenschaften und Religion hegt und pflegt - man sollte sich nicht vor diesen Karren spannen lassen. Ob nun aggressive Atheisten mit der modernen Wissenschaft gegen die Bibel anrennen, oder aber Bibelfundamentalisten gegen die Wissenschaften - das sieht mir in beiden Fällen nach des Versuchers persönlicher Handschrift aus, weil jeder Streit und Zwist, der daraus entsteht, die Liebe Gottes und sein Licht verdunkelt.

    LG, Nico.

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