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Donnerstag, 27. November 2014

Noch mal etwas von Schafen... hier kommt das Gleichnis mit dem "verlorenen Schaf"...

"Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen." - Lukas 15:4-7 GLB

Welches Schaf ist denn hier eigentlich gemeint? Das Schaf steht hier nicht etwa für einen Menschen, der sich aus der Gemeinde entfernt hat und nun den Weg nicht mehr zurück findet, sondern für einen Menschen, der wieder in die Sünde zurückgefallen ist. Den holt Jesus dann selbst wieder zurück. Das Schaf gehörte ja schon Jesus... und was Jesus gehört, das gehört Ihm auch.

Jemand, der seine Gemeinde verlässt, weil dort solche Irrlehren gelehrt werden, dass er es da nicht mehr aushalten kann, ist kein "verlorenes Schaf", sondern ein Schaf, das sich unter Wölfen befindet und dringend flüchten muss, um zu überleben! Auch dieses Schaf wird wieder von Jesus "nach Hause" geführt werden, keine Frage, denn was Jesus gehört, das gehört Ihm auch. Allerdings wird Er ihm auch ein neues Zuhause finden. Buße muss dieses Schaf nicht tun, sondern darf erhobenen Hauptes zur neuen Herde kommen.

Klar, in der Bibel steht auch, wir sollen die Versammlung nicht verlassen. Von einer "Versammlung" ist an dieser Stelle allerdings in der Elberfelder Bibel nicht die Rede, denn sie spricht da von einem "Zusammenkommen":

"Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten, (denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat); und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet. - Hebräer 10:23-25 GEB

Die Elberfelder Bibel ist in der Regel näher am Originaltext als die Luther Bibel. Hier ist aber in jedem Fall ein Zusammenkommen mit Schafen gemeint, und nicht etwa mit Wölfen. Der Grund, warum hier gewarnt wird, folgt:

"Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird." - Hebräer 10:26-27 GEB

Also war es wohl Sitte, dass die, die nicht in die Gemeinde kamen, drohten, wieder in Sünde zu fallen, und deswegen die Warnung, die "Versammlung" nicht zu verlassen. Da ist ja auch etwas dran. Man hat nach einiger Zeit als Christ allein eben nicht mehr den nötigen Rückhalt der Gemeinde für den Glauben und nähert sich auch vielleicht der Welt wieder. Es wäre besser, eine gute Gemeinde zu finden, eine gute Herde mit einem guten Hirten, der auch aufpasst, dass keine Wölfe in die Gemeinde kommen können. 

Aber Gott hilft selbst dabei - habe ich ja selbst erlebt. 

http://jesus-christus-gottes-wort.blogspot.com/2014/11/noch-mal-etwas-von-schafen-hier-kommt.html


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